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pfeil Projektdoku

 

Die Ausstellung

 

In acht Stationen zeigte BERLIN HALB UND HALB historische Objekte und spannende Bilder aus der Zeit zwischen Mauerbau und Mauerfall. An jeder Station standen spezielle Forschungskisten mit weiteren Materialien zum Thema bereit. Wer wollte, konnte sich auch ins Depot begeben. Die Objekte dort durften angefasst und begutachtet werden. Im Medienarchiv daneben fanden sich aktuelle Schülerinterviews mit Zeitzeugen.

 


Leuchtende »Zettelkästen« informierten über wichtige historische Fakten. Hier die erste Ausstellungsstation, in der es um den 13. August 1961 und die Tage danach ging.


»Waghalsige Fluchten«: In der Vitrine waren Objekte zum Thema Flucht zu sehen. Die lange »Fluchtwand« daneben zeigte Fotos von gelungenen und misslungenen Fluchtversuchen.


Im Zentrum der Ausstellung standen authentische Objekte. »Eine Insel namens West-Berlin« hieß diese Station, die viele West-Berliner Besonderheiten vorstellte.


Blick in die Objektvitrine zur Ausstellungsstation »Rebellen auf der Insel«. Hier fanden sich Exponate zur Studenten­revolte 1968 und zur Hausbesetzerbewegung in West-Berlin.


Vitrine mit Objekten zum Thema »Spitzel und Spione«. Das geteilte Berlin war eine Hochburg der Agenten. Einige Exponate stammten aus Beständen der Stasi, die ihre eigenen Bürger ausspionierte.


Unter dem Titel »Berlin, Hauptstadt der DDR« waren ganz unter­schiedliche Objekte versammelt. Neben DDR-Geld, HO-Fähnchen und einer Deko-Torte für die meist kärglichen Schaufenster fanden sich auch Matchbox-Autos, die ein Ost-Berliner Junge von Verwandten aus dem Westen bekommen hatten.


»Zum Geburtstag: Revolution« hieß diese Ausstellungs­station. Sie widmete sich dem Jahr 1989. In den Vitrinen waren seltene Objekte zur DDR-Protestbewegung versammelt, so eine Fahne mit dem Slogan »Schwerter zu Pflugscharen«.


Und endlich: »Die Mauer fällt«. Die letzte Ausstellungs­station erzählte von der unglaublichen Nacht des 9. November 1989 und den fröhlichen Tagen danach, als die Mauerspechte sich an die Arbeit machten. Das originale Mauerteil auf der Ablage durfte natürlich angefasst werden.


Blick in einen Teil des Depots. »Ost oder West? Das ist hier die Frage!« Beim genauen Hinschauen – oder Hinhören – gaben alle Dinge ihre Herkunft preis.

 

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